Über uns

In dieser Rubrik finden sich lesenswerte Informationen über das Verbindungsleben, die Geschichte, wie auch Traditionen und Werte der Akademischen Verbindung Fryburgia. Wer sich näher mit uns befasst, erkennt, dass unser Verein erfolgreiches Studieren und sportliche Betätigung sehr hoch hält. Wir sind weder pseudoelitär, noch kennen wir einen Trinkzwang. Eine unserer grössten Stärken ist, dass unsere Mitglieder aus allen vier Sprachregionen des Landes stammen und die Mehrsprachigkeit bewusst leben. Wir sind stolz auf unsere Vielseitigkeit! Bei uns finden sich im Übrigen sowohl Hipster wie Geeks, Natur- wie Geisteswissenschaftler, Professoren wie Studenten, Linke wie Konservative,  Progressive als auch Traditionsliebende, Offiziere wie auch Pazifisten.  – Die AV Fryburgia bietet mehr!

Wikipedia

Lesenswertes über die AV Fryburgia gibt es auch auf Wikipedia zu erfahren. Getreu unserer vielseitig und stolz gelebten Mehrsprachigkeit in der Verbindung (Deutsch, Französisch, Italienisch, Romanisch, Spanisch, Englisch) ist der Artikel bereits in mehreren Sprachen veröffentlicht.  Wir möchten des Weiteren alle Fryburger dazu aufrufen, bei der Gestaltung der Artikel mitzuhelfen, und auch bereits geschriebenes kritisch zu prüfen.

http://de.wikipedia.org/wiki/AV_Fryburgia

Warum in die Fryburgia?

Ja, warum sollte man sich überhaupt für eine Studentenverbindung, einen solchen Trachtenverein interessieren?

caesarStudentenverbindungen gelten heutzutage bei vielen als reaktionär. Das hat wohl seine Ursache darin, dass in Verbindungen eine eigenartige Hierarchie herrscht, uralte Lieder gesungen, seltsame altmodische Hüte und Bänder getragen werden und Frauen die Aufnahme verweigert wird (wobei letzteres bei weitem nicht mehr auf alle Verbindungen zutrifft – auf uns aber schon).

Abgesehen von der Tatsache, dass noch heute viele Verbindungen immer noch keine Frauen aufnehmen (mit gutem Grund oder auch nicht), löst sich dieses Klischee mit einem Blick auf die Herkunft der Verbindungen weitgehend auf: So waren die Verbindungen, die im Mittelalter aus Wohngemeinschaften von Studenten entstanden sind, aufgrund ihrer Unabhängigkeit vielen Machthabern bald ein Dorn im Auge. So wurden beispielsweise während der Nazizeit die katholischen Verbindungen Deutschlands und Österreichs aufgelöst und konnten erst nach dem Krieg neugegründet werden.

Das eigentümliche Erscheinungsbild von Studentenverbindungen war und ist als Persiflage auf die Gesellschaft zu verstehen – auch wenn das selbst gewisse andere Verbindungen verschieden interpretieren.

Was, abgesehen von der Farbe des Mutz, unterscheidet denn nun die Fryburgia von anderen Studentenverbindungen? Einerseits sind wir die einzige reine StV-Männerverbindung Freiburgs welche nicht dem sogenannten Block (eine Öde auf selbigen findet man hier) angehört. Andererseits ist es sicher auch nicht der Mangel an valablen Alternativen, welcher uns zum Beitritt zur Fryburgia bewogen hat.

Vielmehr zeichnet sich die Fryburgia aus als eine Verbindung, die sehr vielseitig ist; wir treffen uns zwar nur einmal in der Woche am Stamm, daneben gibt es aber auch Sportanlässe, Kultur, Wissenschaft und so weiter. Den Fryburger gibt es wahrscheinlich auch nicht – wir haben unterschiedlichste Interessen – aber genau das macht eine Verbindung interessant.

Zuletzt ist zu betonen, dass auch wir von jedem Engagement verlangen – aber nicht jeden Tag und rund um die Uhr. Als Reformverbindung soll bei uns neben dem Verbindungsleben noch genug Zeit für Freunde und Hobbies ausserhalb der Fryburgia und für’s Studium bleiben. Wohl deshalb dürfen wir uns damit brüsten, dass die Fryburger eine überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote an den Prüfungen haben. Dafür sind wir schliesslich hier.